Mit Reverse engineering wird Produktipiraterie beispielsweise von Maschinenbauteilen bezeichnet, aber auch das Aushebeln eines Kopierschutzes. Wörtlich bedeutet es: rückwärts konstruieren. Und so könnte es auch den Offiziellen des FC St. Pauli gehen, die jetzt etwas erklären und verkaufen müssen, was mit denkbar schlechten Begleiterscheinungen zur Welt gekommen ist: der Millerntaler. Die Kritik ist so groß, dass man den Taler nun mit dem Zugeständnis einführen muss, auch der Euro genüge zum Zahlen. Kein Zwangsumtausch. Also wird man an den Gegenargumente orientiert versuchen, die Vorteile darzustellen. Rückwärts konstruiert wirkt das leider wenig überzeugend.
Der zeitliche Vorsprung von knapp einem Tag reichte der Fangemeinde, um ihm Internet nicht nur die Bedenken zum Ausdruck zu bringen, sondern auch eine virtuelle Abwahl zu erreichen. Niemand in Führungsposition wird nun dieses Angebot einfach mit einem “Sorry, I fucked up!” wieder zurück nehmen. Schon gar nicht, ohne zu schauen wie die Akzeptanz im richtigen Leben ist.
Will man nun partout keine Zweitwährung (wie anderswo üblich) im Stadion so ist praktisches Handeln, respektive Unterlassung gefragt. Kein Bier, keine Cola, kein Wasser, keine Wurst beim nächsten Heimspiel zu kaufen, könnte dem Caterer ein großes Ausrufezeichen in seine Kassen setzen. Das muss man zwar ohne Not erstmal durchhalten, aber ohne Einsatz kann man die Jetons nicht verlieren. Zwei Wochen sollten genügen damit sich die Gemüter beruhigen. Denn nach dieser Schlappe muss der Verein einen Schleichweg zurück finden. Und gegen Carl-Zeiss-Jena kann man sich die wirkliche Situation dann ganz nüchtern anschauen.
Millerntaler
Ehrlich, ich verstehe die Aufregung nicht.
Ja, der Millerntaler ist ein Promogag, nahe läge, dass er vom Pokersponsor unseres Vereins, pokerroom.tv unterstützt wird.(ist das eigentlich so?). Wird er aber wohl nicht.
Habe die Flyer auch gesehen an die…
Wir brauchen keine zweite Währung im Stadion!!!
Der Versuch sich Oiros zu erschleichen in der Hoffnung das nicht zurückgetauscht wird ist armselig. Auf nichts anderes zielt dieser Versuch drauf ab. Auf der Reeperbahn werden einige schon genug beschissen, dann sollten wir im Stadion nicht damit anfangen.
Es ist weiterhin notwendig, den Boykott durchzuziehen - damit die Taler ganz von der Bildfläche verschwinden. Also: weitermachen!
Ich denke auch, dass wir (Fans) zumindest beim nächsten Heimspiel einen Konsumboykott durchziehen sollten. Kein Geld in die Kassen des Veranstalters, tut mehr weh als ein kritisches Transparent und eine in Himmel gereckte Faust. Es sorgt vielleicht auch dafür, dass “sie” sich das nächste Mal etwas mehr Gedanken machen bevor sie mit so einer schlechtdurchdachten Idee an uns herantreten.
Also BOYKOTT von Speisen und Getränken im Millerntor Stadion beim nächsten Heimspiel!
Das mag hart erscheinen, ist es aber nicht, weil Nahrung und Getränke gibt’s ja auch vorher und nachher in der Stadionumgebung …vielleicht auch bei Mutti… bei der man nach einem schönen Heimsieg ja auch mal wieder nüchtern vorbeischauen könnte… also eine klassische Win/Win-Situation für alle.
Hauptsacher der
http://www.rp-online.de/layout/fotos/410×325/30454-FTR24_080A_16854.jpgkommt nicht.