Einerseits muss man dem HSV ja zugestehen, eine kreative Art des Fundraisings ausgemacht zu haben. Sportwetten laufen gut. Die Bundesliga hat Zuwächse. Da ist also Geld vorhanden. Andererseits ist das Modell Spieler-Fonds aufzulegen, wie es hier beschrieben wird, vielleicht doch zum falschen Moment gestartet. Wo doch hochspekulative Finanzanlage gerade etwas an Ansehen einbüssen.
Die Details sind noch nicht bekannt, aber da Benny Lauth gerade am Millerntor zu Gast war, fühle ich mich daran erinnert, wie schnell ein Spieler an Wert verlieren kann.
„Wir haben dieses Konzept entwickelt, das aus unserer Sicht nur in einer Stadt wie Hamburg umsetzbar ist, bezogen auf die wirtschaftliche Kraft, aber auch die Vernetzung zwischen HSV und der Stadt“, sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.
Auf dem Weg zu den Bayern und Schalkern muss man sich was einfallen lassen und etwas besser als Baulöwen, Teppichhändler und Provinzfürsten, die sich einkaufen und dann Amok laufen, scheint es schon.
Aber sprecht mal mit denen, die damals Chris vorfinanziert haben. die haben Erfahrung.
PS: Alternativ kann man auch Musik-Aktien kaufen.


