An dieser Stelle versuchen wir gerne mal zu klären, was Hoffenheim nicht hat, andere Verein aber vorweisen können und somit Besser-Klubs sind. Nun sieht es so aus, als wenn es da tatsächlich etwas gibt. Es ist nicht die Tradition, die vermeintliche Arbeiter-, Kumpel- und Bergmannromantik und auch nicht mangelnde Trinkfestigkeit im Karnevalsverein. Ironischerweise ist es die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, was in den letzten Wochen zu Tage trat.
Dass Herr Hopp sich über ein Fadenkreuz mit seinem Gesicht beschwert, tut er meines Erachtens zu recht. Das Theo Zwanziger ihn dafür etwas lieber hat als andere, die man auch zu schützen hat, ist mindestens erstaunlich.
Peinlich ist hingegen, wenn man auf einen kritischen Kommentar eines Tageszeitung-Chefredakteurs kindisch und beleidigt reagiert und das Medium nunmehr boykottiert. Weltoffenheit und Kritikfähigkeit sehen ganz anders aus. Da sind die TSG’ler wohl zu schnell hoch gekommen, sonst hätten Sie an einem VfL Wolfsburg und noch besser an einem Bayer Leverkusen gesehen, das man durchaus auch Sympathie für die „besonders gesponsorten Klubs“ empfinden kann. Gerade Leverkusen bietet sich als Vorbild an, da dort seit Jahren ruhig gearbeitet wird, die Spielweise der letzten Jahre attraktiv und das Personal professionell ist. Und vielleicht arbeiten die Buchhalter dort sogar mit SAP-Software.



Im Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit muss ein extrem dickes Fell her, das steht fest. Aber das ist etwas, an dem Herr Hopp arbeiten kann.
Ich bin mittlerweile auch langsam mal für eine Trennung des Fußballgeschehens und der Hopp-Endlosschleife.
Fußball spielen können sie und mithalten in der 1. können sie auch, sämtlichen Unkenrufern zum Trotz.
Und wenn ich weiter solche Spiele wie am Samstag sehen kann *schwärm*, schau ich mir die 1. auch öfter mal an in Zukunft.
Die Urteile über den Verein werden ja aussschliesslich durch Beurteilung fussballfremder Punkte gemacht. (Ausser „Schauspielertruppe!“ im letzten Jahr
)
Daran erinnere ich mich gut, das war eindeutig spielbezogen und hat darüberhinaus auch noch Spass gemacht
wenn man die Fans abreisen sieht und alle mit riesigen SUVs die Autobahn vollstopfen. Sitzen SIe da in ihren Kaschmirjackets und gelben Helly Hansen Jacken, wie die Muttersöhnchen im Porsche Cayenne. Das ist lächerlich.
Fussball war mal was anders. Mit Fans und so. Aber die sind scheinbar nur geduldeter Pöbel, der Stimmung wegen.
Das die Fussballer was können, kein Frage.
Aber diese Millionärsfans die da ums Stadion rumkratzen, daß ist sowas von peinlich!
Ich hab die noch nicht gesehen. Aber vor den Hoffenheimern gab’s auch schon die Bayern und die Allianz-Arena.
Und wenn ich zwischen Rostocker Hooligans und Hoffenheimer Muttersöhnchen wählen müsste, bin ich
froh im Hamburger Stadtgebiet zum Fussball gehen zu können.
Fans brauchen die offenbar nicht, sondern bloß Kunden. Mittlerweile verbieten die in Zusammenarbeit mit dem DFB sogar Fahnen, auf denen Zahlen und Buchstaben zu sehen sind. Geht’s noch?
Zahlen wie 189 und 9? Buchstaben wie H, O und P?