Das Unerträgliche, das Skandalöse an der neuen Pay-TV-Plattform ist: Es gibt keinen Sport mehr ohne jenes Basispaket, welches auf den albernen Namen „Sky Welt“ hört. Diese sogenannte Welt, das sind bloß jene Kanäle, die es auch schon bei Premiere gab, aber dieser jedem Abonnenten aufgenötigte Bilderballast (von „Focus Gesundheit“ über „Heimatkanal“ zu „Beate-Uhse.TV“) sorgt dafür, dass das Bundesligapaket nun 32,90 statt bisher 19,99 Euro pro Monat kostet, was eine Preissteigerung von fast 65 Prozent bedeutet. Nimmt man, wegen Champions League, DFB-Pokal, Premier League und anderer Sportarten, noch „Sky Sport“ dazu, zahlt man 44,90 (statt bisher 34,99) Euro, was einem fast schon wie ein Schnäppchen vorkommt.
Aber ich würde mir ja auch nicht für 35 Euro eine Tribünenkarte bei einem Bundesligaspiel kaufen, wenn man mich dabei zwänge, dem Auftritt einer Volkstanzgruppe beizuwohnen oder eine Heizdecke zu erwerben, ohne welche das Ticket zehn Euro billiger wäre. „Sky Welt“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie man das Bezahlfernsehen in Deutschland in jener Nische einmauert, in der es sich immer noch befindet.
via Neuerungen bei Premiere: Über den Krampf zum Spiel – Fernsehen – Feuilleton – FAZ.NET.



Bleibt zu hoffen, dass das Sportsbar Konzept bestehen bleibt, da es Herrn Murdock bestimmt nicht gefällt, dass sich mehrere Leute vor einen TV rotten, anstatt alle jeweils zuhause vorm eigenen (Sky-Paket(en)) TV zu sitzen und zu bezahlen.
Das war ja schon immer so und bleibt auch so.