Der geplante Protest gegen die Aussperrung der Rostocker Fans ging für den USP nach hinten los. Lt.Kicker drohen dem USP von Vereinsseite sogar Sanktionen. Nach dem Motto “Kein Fussball ohne Fans” wollten der USP die Belebung der Südtribünen Stehplätze um 5 Minuten medialwirksam verzögern. Prinzipell eine Idee, die man nicht verurteilen kann/soll/muss. Das allerdings “normale” St.Pauli-Fans daran gehindert wurden diesem Protest fern zu bleiben bzw. ihre z.T. Sitzplätze einzunehmen ergibt schon eine leichte Schieflage in der Betrachtungsweise des ohnehins in den übrigen Kurven umstrittenen USP. Nun hat man sich also auch in der Süd “Freunde” gemacht. Wie kann man sich über Corny L. und seine Aktionen aufregen und dann selbst über andere (übrigens ohne Auftrag) bestimmen. DADURCH wird die Fankultur zerstört. Wie soll man diese Aktionen als gut bewerten, wenn man am Stadiongang und in seiner Freiheit (ja, das Wort mußte jetzt noch rein) durch selberernannte Wahrheitsschützer gehindert wird?
Ferner frage ich mich, warum wir die Gegengerade eigentlich auch nicht pünktlich betreten konnten? Lag das am benachbarten Rummelplatz oder ist der Arm des USP schon so lang?
Fakt ist, dass UPS sich auch durch die Katastrophe bei der Dauerkartenvergabe immer unbeliebter bei den normalen Fans macht und das ist ja eigentlich schade.

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